Übungen zum Grundwissen

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Änderung der Aggregatszustände

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Stoffe und die Änderung der Aggregatszustände

Wir betrachten den Zusammenhang zwischen der Stoff- und Teilchenebene am Beispiel der Änderung der Aggregatszustände (fest, flüssig, gasförmig) eines Stoffes. Die Änderung der Aggregatzustände ist ein physikalischer und kein chemischer Vorgang (vgl. Tabelle).

Physikalischer Vorgang Änderung des Aggregatszustandes (u.A.) Verdunsten von Wasser
Chemischer Vorgang  Dauerhafte Änderung der Ausgangsstoffe zu einem oder mehreren anderen Stoffen Verbrennen von Holz zu Kohlenstoffdioxid und Wasser

 

Versuchsaufbau: Ein Becherglas mit Eiswürfeln wird erhitzt

Beobachtung Beschreibung Teilchenebene Erklärung
bechereis

Wasser mit dem

Aggregatszustand

fest ("Eis")

 

teilchenfest

 

Es herrschen starke Anziehungskräfte zwischen den Teilchen.

Die Teilchen befinden sich in einer relativ starren Anordnung.

becherwasser

Wasser mit dem

Aggregatszustand

flüssig
teilchenflüssig

Es herrschen weniger starke Anziehungskräfte zwischen den Teilchen.

Die Ordnung nimmt ab, die Teilchen bewegen sich.

 

becherwasserdampf

Wasser mit dem

Aggregatszustand

gasförmig

("Wasserdampf")

teilchengas

Die Anziehung zwischen den Teilchen ist praktisch nicht mehr vorhanden.

Es herrscht völlige Unordnung.

 

Der Übergang von einem Aggregatszustand zu einem anderen Aggregatszustand (z.B. fest zu flüssig) wird mit Fachbegriffen benannt, die einem teilweise auch schon aus dem Alltag bekannt sind. Das folgende Schema zeigt dir die Fachbegriffe.

 

aggregatszustände

Beispiel: Der Übergang von Eisen vom festen in den flüssigen Zustand nennt sich schmelzen. Lässt man das flüssige Eisen wieder abkühlen, dann erstarrt es zum festen Eisen. Die jeweilige Temperatur, bei der ein Stoff vom festen in den flüssigen Zustand übergeht nennt man Schmelztemperatur bzw. Schmelzpunkt. Die jeweilige Temperatur bei der ein Stoff vom flüssigen in den gasförmigen Zustand übergeht nennt man Siedetemperatur bzw. Siedepunkt. Wie du sicher weißt, liegt der Siedepunkt von Wasser bei 100°C und der Schmelzpunkt bei 0°C.

Mini-Übungen: Lösung erscheint, wenn du mit der Maus über "Lösung" neben der Frage fährst.

  1. Nenne den Fachbegriff für den Übergang von gasförmig zu flüssig. Lösung!
  2. Im Winter frieren Seen häufig zu. Beschreibe den Vorgang mit Hilfe eines Fachbegriffs. Lösung!